Erfolgreiche GAV-Politik fortsetzen

Ein Blick zurück: Nach der Überführung der Personalregelungen vom Beamtengesetz in den GAV Post im Jahr 2002 waren die Ängste der Kolleginnen und Kollegen sehr gross. Man befürchtete damals, dass die Anstellungsbedingungen mit dem GAV Post massiv verschlechtert würden. Diese Befürchtungen erwiesen sich als unbegründet: Der gute und ausgewogene GAV Post übernahm weite Teile des Beamtenrechtes. Mehr als zehn Jahre Laufzeit des damals ausgehandelten Gesamtarbeitsvertrages beweisen, dass syndicom mit ihrer Vertragspolitik erfolgreich war.

 



Erfolgreiche Lohnentwicklung

Wie erfolgreich die GAV-Politik durch syndicom gestaltet wurde, lässt sich gut an der Lohnentwicklung seit der Laufzeit des GAV Post ablesen:

 

Diagramm (PDF)
 
Das Diagramm zeigt die Lohnentwicklung anhand der Funktionsstufe 2 (FS). Der Lohn betrug 2002 ohne Erfahrungsjahre 42'121 Franken. Wäre nur die Teuerung bis 2011 ausgeglichen worden, so wäre der Lohn bloss um 7,7 Prozent auf 45'322 Franken gestiegen. Die effektive Lohnentwicklung betrug jedoch 15,3 Prozent, der Grundlohn ohne Erfahrungsjahre beträgt heute 48'578 Franken. Anders gesagt, die Kaufkraft des Lohnes konnte um 7,6 Prozent gesteigert werden. Das ist noch nicht alles: Wer beispielsweise 2002 in der FS 2 bei der Post begann, der kommt heute zudem noch auf 11 Erfahrungsjahre, was eine zusätzliche Lohnerhöhung um 14 Prozent nach sich zieht. Diese Kollegin oder dieser Kollege verdient 2011 dank syndicom 29,3 Prozent mehr als 2002!

Die Post muss Branchenprimus bleiben!
Die gleichen Ängste wie 2002 machen sich auch jetzt wieder breit. Aber die engagierten Kolleginnen und Kollegen der Post werden zusammen mit ihrer Gewerkschaft syndicom alles daran setzen, die erfolgreiche GAV-Politik der letzen Jahre fortzuführen. Die Post wird auch weiterhin die besten Anstellungsbedingungen im Postmarkt anbieten müssen. Eine Änderung der Postgesetzgebung ist kein Freipass für die Konzernleitung zum Sozialdumping.

Erfolgreiche GAV-Politik fortsetzen (PDF)

 

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