Freien-Kommission FreKo

Zeitungsredaktionen könnten kaum ihre Seiten füllen, Radio und Fernsehen hätten nichts zu melden und viele Fachzeitschriften und Onlinemagazine könnten einpacken ohne freie Medienschaffende, die ihnen Artikel, Bilder und Videobeiträge liefern. Keine Frage: Ohne freie JournalistInnen und FotografInnen fielen Nachrichtensendungen, Zeitungsausgaben und Fernsehreportagen mager aus.


Trotzdem verläuft die Arbeit zwischen Redaktionen und Freien häufig alles andere als harmonisch: Die Verlage diktieren die Honorare und verlangen immer öfter die Abtretung sämtlicher Nutzungsrechte für ein einmaliges Entgelt, das zudem immer tiefer angesetzt wird. Und sie haben meist leichtes Spiel, wenn sich die freien JournalistInnen und FotografInnen nicht gegen Dumpinghonorare wehren.

 

 
Dafür ist die FreKo da: sie kümmert sich um die spezifischen Anliegen der freien Medienschaffenden. Die FreKo ist eine ständige Kommission der Branche Presse und elektronische Medien bei syndicom.

Vorstand FreKo

In der FreKo sind die folgenden Mitglieder aktiv

  • Thomas Bürgisser
  • Markus Forte
  • Theodora Peter
  • Pieter Poldervaart
  • Barbara Saladin

Die FreKo wird von Stephanie Vonarburg, Zentralsekretärin Branche Presse und elektronische Medien, betreut.

Wer sich ebenfalls in der FreKo engagieren und dazu Informationen bekommen möchte, kann sich bei Stephanie Vonarburg melden: presseanti spam bot@syndicomanti spam bot.ch.

 

Die Sitzungstermine 2017

01.02.201717:15-20:00

Bern, Zentralsekretariat, 4. Stock

08.04.2017ganztagsIG-Freie-Kongress Bern, Progr
23.05.201717:15-20:00Zürich, Regionalsekretariat

20.09.2017

17:15-20:00

Bern, Zentralsekretariat, 4. Stock

29.11.201716:15-19:00Bern, Zentralsekretariat, 4. Stock / Jahresschlussessen

Regulativ

Zum Nachteil der ganzen Medienbranche ist der Gesamtarbeitsvertrag für die Medienschaffenden der Deutschschweiz und des Tessin seit 1. August 2004 von den Verlegern gekündigt worden. Seither geraten die Arbeitsbedingungen der Festangestellten und der Freischaffenden in den Print- und Onlinemedien sowie bei den privaten Radio- und Fernsehsendern weiter unter Druck.


Um die Qualität der Arbeitsbedingungen und der Medien zu halten, wird das Regulativ über die Mindestlöhne und Mindesthonorare als Empfehlung weiter publiziert. Es wird alle geraden Jahre der aufgelaufenen Teuerung angepasst. Die darin enthaltenden Grundsätze gelten bei guten Arbeitgebern als branchenüblich. syndicom engagiert sich weiterhin auf einen Gesamtarbeitsvertrag für festangestellte und freischaffende Medienschaffende.


Hast du Fragen zum Thema Honorar, Urheberrecht, Sozialversicherungen, Probleme mit einer Redaktion? syndicom steht dir mit Informationen und Rechtsschutz zur Verfügung. Dies ist ein Service für die Gewerkschaftsmitglieder. Wer noch nicht dabei ist, kann hier einfach Mitglied werden.

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